top of page
Gemeinschaftsgarten

URBAN GARDENING

Als der PBGG 2000 gegründet wurde, waren Gemeinschaftsgärtnern und Urban Gardening in Wien Alienens. Dementsprechend stießen die Gründer*nnen auf Unverständnis bis Ablehnung, sogar bei der eigenen Lokalen Agenda 21. Die nächsten Jahre ware volles Programm, diese Konzepte und Ideen über viele Wege einem langsam wachsenden Interessent*nnenkreis nahe zu bringen. Das ging über Schulgärten, Regionalentwicklungsprojekte wie die coopBlühGemüseGärten, die Mitbegründung des Vereins  für Interkulturelles Gärtnern, „gartenpolylog“, Initiierung und Einbegleitung von Nachbarschaftsgärten, Lehrveranstaltungen zu StadtLandWirtSchaft, Gemeinschaftsgärtnern, Urban Gardening an der BOKU, Vorträgen und Workshops wo immer die Themen unterzubringen waren. Und tatsächlich begannen langsam die GeGes wie die Schwammerln aus dem Boden zu wachsen, vom gepflegt-geordneten magistralen bis zum GuerillaGarten. Unzählige Seminar- und Bachelor-Arbeiten wurden zu allen möglichen Aspekten des Themas geschrieben. Urban Gardening war „in“. 2014 stand es dann schließlich im Rot-Grünen Regierungsübereinkommen: mindestens ein Gemeinschaftsgarten pro Bezirk. Nun sprang - leider - auch die Gartenindustrie auf, jeder Blumentopf mußte als Urban Garden Element neu erfunden werden, die ursprünglich implizierte Nachhaltigkeit damit persifliert. Nicht zuletzt durch wachsendes Bewußtsein über die Veränderungen durch den seit Jahrzehnten bekannten Klimawandel mag es jetzt hoffentlich eine Neubelebung des Gemeinschaftsgärtners als Weg zum „Einfach Leben“ geben, zur Weiterentwicklung unserer Lebensziele Richtung Zukunftssicherheit und „Gutem Leben“ für ALLE Lebewesen auf diesem Planeten.

bottom of page